TäBea
im BTZ Beratungs- und
Therapiezentrum –

fon 0511.66 10 66 (AB)
Bödekerstr. 65. 30161 Hannover  Öffnungszeiten. Mo.-Fr.  8.30-20 Uhr

Telefonberatung                    fon 0511.66 10 67              montags  15 – 16 Uhr            mittwochs 9 – 10 Uhr

Im Beratungs-und Therapiezentrum blicken wir auf eine langjährige Erfahrung im Bereich der Häuslichen Gewalt zurück. Mit unserer Bestärkungsstelle – Beratung für Frauen bei häuslicher Gewalt unterstützen wir seit über 20 Jahren Frauen, die von Beziehungsgewalt betroffen sind.

Noch immer ist für Frauen das Zuhause der risikoreichste Ort, Gewalt zu erfahren. Gleichzeitig – und dies zu einem geringen Anteil – werden Beziehungserfahrungen sichtbarer, in denen Frauen vordergründig Gewalt ausüben, sei es gegen den / die Partner*in, die Kinder, gegenüber Dritten. Die Geschlechterrollen verändern sich. Zunehmend sind Frauen weniger bereit, zu erdulden. Sie wehren sich in Situationen häuslicher Gewalt mithilfe von Gewalt (abwehrende Gewalt zum eigenen Schutz) Darüber hinaus üben Frauen auch selbst aktiv Gewalt aus. TäBea bietet diesen Frauen Unterstützung an in Form von Einzel-und Gruppenberatung.

Häusliche Gewalt ist ein Prozess und hört in der Regel nicht von alleine auf, sondern schreitet vielmehr fort. Es ist eine Wiederholungstat, auch die Gewaltausübung von Frauen im häuslichen Bereich. Vor diesem Hintergrund schließt TäBea eine Lücke im Interventionsnetz bei häuslicher Gewalt zum Schutz für alle Betroffenen. Seit 2016 ist TäBea im Beratungs-und Therapiezentrum ein Beratungsangebot für Frauen, die Gewalt in der Beziehung ausüben.

In 2016 wurde TäBea erstmals gefördert durch das Team Gleichstellung der Region Hannover und in 2017 erstmals durch das Referat für Frauen und Gleichstellung der Stadt Hannover.

Literatur: Kavemann, Barbara (2009): Täterinnen – die Gewaltausübung von Frauen im privaten Raum im Kontext der feministischen Diskussion über Gewalt im Geschlechterverhältnis In: NK 2/2009. www.scm.nomos.de/fileadmin/nk/doc/Aufsatz_NK_09_02.pdf

TäBea wird gefördert durch die Landeshauptstadt Hannover  und die Region Hannover.